Das sogenannte Double-Opt-in Verfahren

 

Was bedeutet das sog. Double-Opt-in Verfahren?

 

Vom Double-Opt-in haben Sie bestimmt schon gehört. Wenn Sie Newsletter und Werbemails versenden wollen, brauchen Sie die explizite Zustimmung der Empfänger. Beim Double-Opt-in Verfahren wird verlangt, dass Sie sich diese Zustimmung nochmals bestätigen lassen.

 

Das müssen Sie beim E-Mail-Marketing beachten:

 

  • Der Empfänger müssen aktiv zustimmen (Opt-in)
  • Der Empfänger muss seine Zustimmung ein zweites Mal bestätigen, indem er seine Daten validiert (Double-Opt-in)
  • Eine Bestätigungsmail darf keine Werbung enthalten
  • Empfänger müssen sich jederzeit austragen können

 

Lassen Sie Empfänger aktiv zustimmen

Die Empfänger Ihrer Newsletter müssen das Häkchen selbst setzen oder auf sonstige Weise aktiv der Zusendung von Newslettern zustimmen. Die Einwilligung muss vollkommen freiwillig sein und darf nicht unter Druck oder Zwang abgegeben werden. Eine Bestellung im Online-Shop muss z. B. ohne Newsletter-Abonnement möglich sein.

 

Lassen Sie sich die Zustimmung bestätigen (Double-Opt-in)

Hat der Empfänger der Zusendung von Newslettern zugestimmt, müssen Sie sich die Zustimmung über eine E-Mail mit Bestätigungslink aktiv bestätigen lassen.

Speichern Sie die Einwilligungen so, dass Sie sie vor Gericht nachweisen können

 

Folgende Informationen sollten Sie sammeln und einem Gericht vorlegen können:

 

  • Wie sah der Text aus, auf den der Empfänger seine Einwilligung gegeben hat?
  • Wie sah die Bestätigungsmail aus?
  • Datum und Uhrzeit des Klicks auf den Bestätigungslink
  • Falls einfach möglich: IP-Adresse, über die der Bestätigungslink geklickt wurde

 

Empfänger müssen sich jederzeit vom Newsletter austragen können

Setzen Sie in jedem Newsletter, den Sie versenden, einen Widerrufs-Link. Über diesen Link können die Newsletter-Empfänger ihre Einwilligung jederzeit widerrufen.

 

Vorsicht:

 

Vorausgefüllte Checkboxen sind nicht mehr zulässig!

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